Sozialimmobilien-INP

Nachhaltig verantwortungs­bewusst investieren

Assetklasse Sozialimmobilien

Steigender Bedarf durch demografischen Wandel

Marktumfeld

Die demografischen Veränderungen in Deutschland bedeuten eine große Herausforderung; für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt sowie für die sozialen Sicherungssysteme.  

Die Pflege und Betreuung älterer Menschen ist besonders stark von den Folgen der demografischen Entwicklungen betroffen. Ausgehend von rund 2 Mio. Pflegebedürftigen im Jahr 1999 (Beginn der Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes) waren Ende 2019 bereits mehr als 4,2 Mio. Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung wird ein weiterer Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen auf mehr als 5,3 Mio. bis zum Jahr 2050 prognostiziert.

Berechnungen zufolge werden bis zum Jahr 2030 ca. 340.000 zusätzliche Pflegeplätze entstehen müssen, um der steigenden Anzahl der Pflegebedürftigen begegnen zu können. Der Ersatzbedarf für bestehende, jedoch nicht mehr marktfähige Einrichtungen wird auf weitere rund 210.000 Pflegeplätze geschätzt. Das notwendige Investitionsvolumen zur Schaffung ausreichender und bedarfsgerechter Pflegeplätze bis 2030 wird mit rund 55 Mrd. EUR beziffert.  

Daneben gilt es, den Blick auch auf die jungen Generationen zu richten. Eine nachfragegerechte, professionelle Kinderbetreuung gehört zu den zentralen gesellschaftlichen Aufgaben in Deutschland. Insbesondere vor dem Hintergrund des seit August 2013 geltenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder von einem bis drei Jahren hat die Sicherstellung ausreichender Angebote in Kindergärten und Kindertagesstätten nochmals an Bedeutung gewonnen.

Sozialimmobilien zunehmend im Fokus von Investoren  

Sowohl private als auch institutionelle Investoren haben in den vergangenen Jahren Sozialimmobilien mehr und mehr als Anlagesegment für sich entdeckt.  

Im Jahr 2019 wurden nach Angaben des globalen Immobiliendienstleisters CBRE am deutschen Transaktionsmarkt für Gesundheitsimmobilien 2,1 Mrd. EUR investiert. Mit rund 1,2 Mrd. EUR entfiel der Großteil der Investmentaktivitäten auf Pflegeheime, gefolgt von Seniorenresidenzen und Wohnstiften (470 Mio. EUR) sowie Ärztehäusern (263 Mio. EUR) und Kliniken (135 Mio EUR).  

Insbesondere das gestiegene Interesse institutioneller Investoren hat maßgeblich zu dieser dynamischen Entwicklung beigetragen. Professionelle Anleger haben Pflegeimmobilien, Einrichtungen für Betreutes Wohnen und weitere Gesundheitsimmobilien zunehmend als chancenreiche, konjunkturunabhängige Assetklasse für ihr Portfolio – und das ihrer Kunden – erkannt.

Mit unseren alternativen Investmentfonds bieten wir privaten und institutionellen Investoren die Möglichkeit, an diesem Wachstumsmarkt zu partizipieren – und gleichzeitig verantwortungsbewusst Kapital anzulegen.

Wesentliche Merkmale von Investitionen in Sozialimmobilien

  • Konjunkturunabhängige Sachwertinvestition
  • Demografisch bedingter Wachstumsmarkt
  • Einnahmensicherheit durch langfristige Pachtverträge
  • Inflationsanpassung durch Pachtindexierung
  • Instandhaltungsaufwendungen üblicherweise beim Betreiber („Dach-und-Fach“-Regelung)
  • Qualitätskontrolle durch Asset Management und Behörden
  • Attraktive Renditemerkmale
  • Gesellschaftlich verantwortungsbewusste Investitionen